die Insel der besonderen Kinder

Ein Weilchen bin ich schon um die „Insel der besonderen Kinder“ herum geschlichen. Schließlich konnte ich die Neugier nicht mehr im Zaum halten. Etwas, was mich eigentlich nicht mehr wundern sollte, schließlich kann ich das nie. Inzwischen bin ich schon mit dem zweiten Teil der Trilogie im Gange und das letzte Buch ist vorbestellt und liegt hoffentlich pünktlich in meinem Briefkasten. Das sollte die Rezension eigentlich im Gröbsten zusammenfassen.

Inhalt

Wie so viele Bücher anfangen, denkt der Protagonist er wäre eine ganz normale Person wie du und ich. Wie es aber schon Harry Potter vor ihm auffallen musste, ist Jacob weder du noch ich. Zugegeben, wäre das Buch sonst auch ziemlich langweilig.
Wie dem auch sei, landet Jacob erst einmal beim Psychiater, weil er den Geschichten seines Großvaters von Kindern, die auf einer Insel mit Feuerbällen werfen, in der Luft schweben oder Tote zum Leben erwecken in den Augen seiner Eltern ein wenig zu viel Beachtung schenkt. Wie Psychiater es so an sich haben, kann er Jacob schnell von der Unhaltbarkeit dieser Behauptungen überzeugen. Um den Geschichten seines Großvaters auf die Schliche zu kommen, besuchen Vater und Sohn die Insel der großväterlichen Vergangenheit. Jacob findet den Ursprung der Geschichten seiner Kindheit, doch die Sache mit dem Psychiater soll trotzdem kein gutes Ende nehmen.

Leseeindruck der ersten Zeilen des Buches

Gerade, als ich mich an den Gedanken zu gewöhnen begann, dass dieses Leben keine großen Abenteuer für mich bereithalten würde, geschah etwas Seltsames. Es war das Erste einer Reihe von Ereignissen, und es versetzte mich in einen furchtbaren Schock. So wie alles, was einen für immer verändert, teilte es mein Leben in zwei Hälften: vorher und nachher.

Aus meiner Sicht

Ich muss ausnahmsweise nicht lange um den heißen Brei herum reden. Das Buch war wunderbar. Eine Delikatesse an skurriler Geschichte. Eine verdiente Belohnung auf einer langen Suche nach Büchern dieser Art, die mich nicht verstörend an einige Geisteskrankheiten erinnern. Wunderbar!
In den ersten Kapitel dachte ich mir noch:“Ohje, aua aua, das zieht sich bestimmt ewig in die Länge, ist schrecklich langweilig und ich werde mir frustriert einen Tee machen müssen.“ Aber Nein! Ransom Riggs nimmt den Leser mit auf eine erst zaghafte, dann rasante Entdeckungsreise in die Welt der besonderen Kinder. Die Art, den Leser bei der Hand zu nehmen, hat mich an einigen Stellen ein wenig an Alice im Wunderland erinnert. Das macht es nur noch besser!
Und die Bilder und Fotos dürfen nicht außer Acht gelassen werden. So wunderbar schaurig. Ich frage mich, wie diese Ergänzungen der Geschichte entstanden sind.
Weil ich das Buch so toll fand, überrascht es mich nicht, dass bereits für den Film geworben wird, der bis jetzt recht vielversprechend daher kommt. Für die Cineasten unter euch geht´s hier zum Trailer.

Andere Meinungen


Fakten

Originaltitel: Miss Peregrine's Home for Peculiar Children
Verlag: KNAUR
1. Auflage 2011
Seiten: 416
ISBN 978-3426283684




Copyright

Bild 2: KNAUR Verlag

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